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k a m e n k i t e 2008
ALLES KANN FLIEGEN! Alles kann
fliegen - davon können sich kleine und große Drachenfreunde
beim 21. Drachenfestival kamen kite 2008 überzeugen. Für das beliebte und überregional bekannte Drachenfestival Kite laufen die Vorbereitungen natürlich schon auf Hochtouren. Wie in den Vorjahren werden die Kamener Organisatoren routiniert von Drachen- und Feuerwerksspezialisten Uwe Gryzbeck aus Gevelsberg und seinem Team unterstützt. Natürlich wird es auch wieder ein attraktives Rahmenprogramm geben. Insofern ist für reichlich Abwechslung gesorgt. Karussell, Hüpfburg, Kinderprogramme sowie Informations- und Mitmachveranstaltungen gehören neben einem umfangreichen Gastronomieangebot zum Festival. Heißluftballon-Aufstiege am Samstag sowie Mitmach-Aktionen für Besucher aller Altersgruppen während er gesamten Veranstaltung runden das Programm ab. Das sehenswerte Nacht-Drachenfliegen mit Drachenfeuerwerk am Samstagabend bei Einbruch der Dunkelheit wird die Zuschauer wieder in seinen Bann ziehen. Informationen zum Drachenfest kamen kite 2008 gibt es auf den Internetseiten der Stadt Kamen www.stadt-kamen.de (Seite AKTUELL, Abschnitt N E W S) und der Firma AVANTGARDE Drachen und Feuerwerk www.drachenundfeuerwerk.de sowie auch auf einer eigenen Homepage unter www.kite-kamen.de. Folgen Sie einfach dem bunten Schmetterling. Nähere oder spezielle Informationen erhalten Sie über die Stadtverwaltung Kamen, Herrn Klein, Telefon 02307 / 148-1302, oder per e-mail: ulrich.klein@stadt-kamen.de. Veranstalter und Organisatoren sind die Stadt Kamen -Fachbereich Stadtmarketing- sowie Uwe Gryzbeck und Ulla Bebko von AVANTGARDE Drachen und Feuerwerk in Gevelsberg. Ein Besuch der kamen kite 2008 lohnt sich. Also Termin vormerken und vorbei schauen!
EINE KLEINE DRACHENGESCHICHTE Drachenfestivals auf
allen Kontinenten, in Ost und West finden immer mehr Zuspruch. Ob in Weifang,
der chinesischen "Drachenhauptstadt", Bristol, Fanø,
Damp oder Budapest, tausende Zuschauer strömen zusammen, um die farbenprächtigen
Windvögel am Himmel zu bewundern. Ganz aktuell: Drachen als Zusatzantrieb für das Containerschiff "Beluga Skysail"
Die Wiegen der Drachenbaukunst
standen in China und Japan. Seit Jahrhunderten schweben kunstvoll gestaltete
Tiere und Fabelwesen bei religiösen und anderen Feiern über
den Köpfen der Menge. Den Weg nach Europa
fanden die Windvögel im 16. Jahrhundert durch die sich verstärkenden
Handelsbeziehungen mit dem Reich der Mitte. Holländische Kinder waren
die ersten, die sich mit dem neuen Spielzeug vergnügten. In der Zeit
der Aufklärung erfuhr, bedingt durch das wachsende Interesse an den
exakten Naturwissenschaften, der Drachen die "Aufwertung" zum
wissenschaftlichen Hilfsinstrument: Bereits um 1750 trugen Drachen Thermometer
in die Luft und lieferten so Daten für die noch in den Kinderschuhen
stehende Klima- und Wetterforschung. Ein weiterer Meilenstein waren die
Messungen der Elektrizität in Gewitterwolken, für die der amerikanische
Physiker und Staatsmann Benjamin Franklin 1751 in Philadelphia ebenfalls
einen Drachen einsetzte. Spätestens ab der Mitte des 19. Jahrhunderts
setzten Wetterstationen und Forschungsinstitute in Europa und den USA
regelmäßig und flächendeckend Drachen ein, um Messwerte
aus den jeweiligen Höhen und Luftschichten zu erhalten. Die Situation änderte
sich völlig, als die ursprünglichen Baumaterialien wie Holz,
Bambus, Papier durch Produkte ersetzt wurden, die bei geringerem Gewicht
wesentlich höhere Belastungen zulassen. Gestänge werden heute
aus Fiberglas oder Kohlefasern gebaut und mit Chemiefasern wie Tyvek Spinnakernylon
bespannt. Eine besondere Variante
sind Drachen, die nach dem Luftkammerprinzip gebaut sind, also ohne stützendes
und versteifendes Gerüst auskommen - ihr großer Vorteil: sie
lassen sich nach Gebrauch auf kleinstem Raum verstauen und mühelos
transportieren. Japanische Drachenspezialisten
hatten hierfür aus Maulbeerbastpapier, dünner Leinwand und präpariertem
Bambus diese Kunstdrachen gebaut. Konstruiert eben nach jenen Handwerksregeln
und in den acht traditionellen Grundformen, die dort seit Jahrhunderten
von Generation zu Generation überliefert werden.
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